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Der Lohnkern: was CraftSlot rechnet — und was du einstellst

CraftSlot macht aus den freigegebenen Zeiten bewertete Zeiten und Mengen je Lohnart — keine Lohnabrechnung, die macht dein Steuerberater.

Sätze, Fenster und Staffeln sind deine Einstellungen: Fehlt eine Regel, rechnet CraftSlot nicht weiter und sagt, was fehlt.

Was CraftSlot rechnet

  1. Zeiten

    Ist- und Sollstunden, Pausenabzug, Fahrzeit

  2. Zuschläge

    Nacht-, Sonntags-, Feiertags- und Mehrarbeitszuschlag

  3. Spesen und Pauschalen

    Verpflegung, Fernpauschale, Rufbereitschaft, Belege

  4. Lohnmodell und Zeitkonto

    Zeitkonto oder Auszahlung

  5. Sonderzahlungen

    Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Sonderzahlungen

  6. Monatsabschluss

    Summen je Mitarbeiter und Lohnart

Was du einstellst

20:00 – 06:00

Beispiel: Nachtfenster 20 bis 6 Uhr, Montag bis Samstag · Nacht 50 % · Sonntag 50 % · Feiertag 50 % · Mehrarbeit 25 % · Feiertage für das Saarland

6 · 14 · 28 €

Beispiel: Verpflegung in drei Stufen, gezählt ab Zuhause

Fahrzeit 1,0

Beispiel: Verstetigtes Zeitkonto · Fahrzeit zählt voll · ab 6 Stunden 0,5 Stunden Pause abgezogen

ab 01.06.

Beispiel: Stundenlohn 22,50 € und Tagessoll 8 Stunden, gültig ab 01.06.

LODAS

Beispiel: Zielformat LODAS, Bearbeitungsschlüssel je Lohnart aus dem Vorschlag übernommen — die Nummern trägt dein Steuerberater ein. Datei für DATEV: Testphase.

Zeiten

Aus jeder Buchung wird eine Stunde mit Zeitart — die Grundlage für alles Weitere.

CraftSlot rechnet

  • Zeitarten getrennt: Arbeit, Fahrt, Pause, Anwesenheit
  • Ist gegen Soll je Tag und Monat
  • Pausenabzug nach deiner Staffel
  • Nur freigegebene Tage zählen

Du stellst ein

  • Pausen-Staffel: ab wie vielen Stunden wie viel abgezogen wird
  • Fahrzeit-Faktor: Fahrt voll oder anteilig
  • Tagessoll und Wochenstunden je Mitarbeiter (Konditionen)

Zuschläge für Nacht, Sonntag, Feiertag und Mehrarbeit

Zuschläge entstehen aus den Uhrzeiten — nicht aus einer Liste, die jemand führt.

CraftSlot rechnet

  • Nacht, Sonntag, Feiertag minutengenau
  • Über Mitternacht und an Fenstergrenzen geteilt
  • Treffen zwei zusammen, zählt je Minute der höhere
  • Mehrarbeit aus Ist minus Soll im Monat
  • Nur der Zuschlaganteil — die Grundstunde steckt schon im Lohn
  • Pausen bekommen nie einen Zuschlag

Du stellst ein

  • Satz in Prozent je Zuschlag
  • Nachtfenster (Beginn, Ende) und Wochentage
  • Bundesland für die Feiertage
  • Regionale Feiertage zuschalten (z. B. Fronleichnam in Teilen von Sachsen und Thüringen, Mariä Himmelfahrt, Augsburger Friedensfest)
  • Steuerfreier Teil: Grenze je Lohnart, eingetragen von dir oder deinem Steuerberater

Die steuerliche Einordnung macht dein Steuerberater. CraftSlot gibt keine Grenze vor; ohne Eintrag steht der ganze Zuschlag auf einer Lohnart.

Spesen und Pauschalen

Was ein Tag unterwegs kostet, rechnet CraftSlot aus der Abwesenheit — Belege gibt das Büro frei.

CraftSlot rechnet

  • Verpflegung aus der Abwesenheitsdauer
  • Zwischentage eines Ferneinsatzes
  • Fernpauschale je Kalendertag, mit An- und Abreise
  • Rufbereitschaft als Woche oder Einzeltag
  • Übernachtung und Sonstiges mit Beleg-Foto
  • Nur freigegebene Positionen kommen in den Monat

Du stellst ein

  • Staffel in Stunden und Euro (eigene Sätze)
  • Bezugspunkt: ab Zuhause oder ab dem ersten Auftrag
  • Betrag und Steuerart der Fernpauschale
  • Betrag und Steuerart je Woche und je Tag
  • Steuerart für erstattete Belege

Im Feierabend sieht der Monteur Dauer und Pauschale; eine Korrektur bleibt sichtbar gekennzeichnet. Die steuerliche Einordnung prüft dein Steuerberater.

Lohnmodell und Zeitkonto

Du wählst, wie Mehr- und Minderstunden wirken.

Verstetigtes Zeitkonto

  • Lohn = Soll × Stundenlohn
  • Ist minus Soll aufs Zeitkonto
  • Unter- und Obergrenze
  • über der Obergrenze ausgezahlt, wenn du willst

Direkte Auszahlung

  • gearbeitete Stunden direkt bezahlt, tagesgenau mit dem Lohn des Tages
  • Minderstunden senken den Lohn

Festes Monatsgehalt (je Mitarbeiter)

  • Soll × Lohn, ohne Zeitkonto
  • Mehrarbeit über dem Soll ausgezahlt
  • weniger wird nicht abgezogen

Du stellst ein: Modell · Grenzen des Zeitkontos · Auszahlung über der Obergrenze ja/nein.

Konditionen je Mitarbeiter

Jede Änderung ist eine neue Fassung ab einem Tag — die alte bleibt stehen.

  • Stundenlohn · Wochenstunden und Tagessoll
  • Urlaubstage im Jahr · Vorschuss (als Abzug) · VWL
  • Urlaubsgeld: je genommenem Urlaubstag oder als Jahresbetrag im Zahlmonat
  • Weihnachtsgeld im Zahlmonat deiner Wahl
  • Kategorien wie Monteur, Meister, Techniker — frei benannt, ohne Einfluss auf den Lohn
  • Wechsel mitten im Monat: tagesgenau gerechnet

Sonderzahlungen

Bonus oder Einmalzahlung — einmal angelegt, für den Zahlmonat gerechnet.

  • fester Betrag oder Prozent vom vertraglichen Grundentgelt
  • für alle oder eine Auswahl
  • auf Wunsch anteilig nach Betriebszugehörigkeit (n/12)
  • kommt zusätzlich zu Urlaubs- und Weihnachtsgeld · Grund ist Pflicht

Abwesenheiten

Wer fehlt, erfüllt sein Soll — je nach Art.

  • Urlaub, Krankheit, Berufsschule, Feiertag: zählen als Soll erfüllt
  • Freizeitausgleich: bucht das Zeitkonto ab
  • Unbezahlt: an dem Tag kein Soll
  • Urlaubsanträge entscheidet das Büro; offene Anträge sperren den Abschluss
  • Resturlaub = Anspruch minus genommen

Monatsabschluss

Erst prüfen, dann abschließen — danach steht der Monat fest.

  • Prüfung vor dem Abschluss: nicht freigegebene Tage, offene Anträge, fehlende Pause oder Fahrzeit
  • Aufstellung je Mitarbeiter: jede Position mit Menge und Satz, als PDF
  • Abschluss friert ein: spätere Regeländerungen ändern den Monat nicht
  • Zurücknehmen nur die Geschäftsführung, solange keine DATEV-Datei erzeugt ist
  • Korrektur nur mit Grund — wer, wann, alt und neu stehen im Protokoll
  • Summen je Mitarbeiter und Lohnart als CSV und PDF — auch ohne DATEV · Bezüge und Abzüge getrennt, kein Auszahlungsbetrag

Regeln mit Datum

Regeln sind Einstellungen, keine Zahlen im Programm.

  • Zuschläge, Spesen und Lohnmodell gelten ab einem Monatsersten
  • alte Monate bleiben, wie sie waren
  • ein abgeschlossener Monat lässt sich durch eine neue Regel nicht mehr ändern
  • jede Regeländerung steht im Änderungsprotokoll — auch die des Steuerberaters
  • Regeln aus einer Datei übernehmen: Vorschau „bisher → neu“, nur die Geschäftsführung

Datei für DATEV Testphase

Aus dem abgeschlossenen Monat entsteht eine Datei für das DATEV-Programm deines Steuerberaters.

  • für LODAS oder Lohn und Gehalt
  • Lohnarten-Nummern trägt dein Steuerberater ein — oder du
  • LODAS: Bearbeitungsschlüssel je Lohnart, Vorschlag per Klick übernehmen
  • fehlt eine Nummer, entsteht keine Datei — CraftSlot sagt, welche fehlt
  • Nummern für schon abgeschlossene Monate nachtragen, ohne Beträge anzufassen

Testphase Noch mit keinem Steuerberater in DATEV eingelesen. Bis dahin gibt es die Summen auch als CSV und PDF.

Zugang für den Steuerberater

Dein Steuerberater arbeitet mit — so weit, wie du es erlaubst.

  • sieht die abgeschlossenen Monate und pflegt die Lohnarten für DATEV
  • liest die Lohnregeln (abschaltbar) · ändert sie nur, wenn du es freigibst
  • jede seiner Änderungen steht im Protokoll
  • Rückfragen direkt am Monat — du antwortest dort
  • keine Kunden, keine Aufträge, keine Umsätze · zweiter Faktor Pflicht

Umstieg mitten im Jahr

Du fängst nicht bei null an.

  • Stichtag: ab diesem Monat rechnet CraftSlot ab
  • Stand des Zeitkontos und Resturlaub aus einer Datei
  • alte Stunden und Spesen als Historie — sichtbar, für jeden Monatsabschluss gesperrt

Was der Lohnkern nicht macht

  • keine Lohnabrechnung: weder Brutto noch Netto, keine Lohnsteuer, keine Sozialversicherung
  • keine steuerliche oder rechtliche Beratung — das bleibt bei deinem Steuerberater
  • keine tariflichen Lohngruppen, keine Kürzung von Sonderzahlungen wegen Fehltagen
  • steuerfreier Teil: keine Obergrenze des Stundenlohns, kein eigener Satz nach Mitternacht
  • Resturlaub wird nicht ins nächste Jahr übertragen

Probier es mit deinen eigenen Sätzen.

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